Fachgerechte Kaminsanierung in einem bestehenden Schornstein

Kaminsanierung vom Meisterbetrieb

Ihr Schornstein zeigt Schäden?Wir finden die technisch richtige Lösung.

Wir prüfen den Bestand, klären die Ursache und sanieren Ihren Schornstein passend zur Feuerstätte, zur Heizungsanlage und zum Gebäude.

  • Seit 2009 Meisterbetrieb
  • Eigene Teams Keine Subunternehmer
  • 10.000+ realisierte Projekte
  • Persönlich von Prüfung bis Montage

Schnelle Orientierung

Wann sollte ein Schornstein genauer geprüft werden?

  • Braune Flecken oder Feuchtigkeit werden sichtbar.
  • Der Schornstein riecht unangenehm.
  • Risse, lose Fugen oder Schäden wurden festgestellt.
  • Eine neue Heizung oder Feuerstätte ist geplant.

Typische Gründe

Typische Gründe für eine Kaminsanierung.

Ein auffälliger Schornstein braucht zuerst eine saubere Diagnose. Nicht jedes Schadensbild verlangt automatisch dieselbe Sanierung.

Versotteter gemauerter Schornstein mit Feuchtigkeit und Verfärbungen im Dachgeschoss
01

Versottung und Feuchtigkeit

Braune Flecken, feuchtes Mauerwerk oder unangenehme Gerüche sind typische Anzeichen einer Versottung. Ursache ist häufig Kondensat in einem nicht mehr passenden Schornsteinsystem.

Innenansicht eines Schornsteins mit ausgebrochenem Schamotterohr
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Beschädigtes Schamotterohr

Ausgebrochene oder beschädigte Schamotterohre können die sichere Abgasführung beeinträchtigen. Vor einer Sanierung prüfen wir den Zustand des gesamten Schornsteins.

Innenansicht eines gemauerten Schornsteins mit fehlenden Fugen und undichtem Mauerwerk
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Fehlende Fugen und undichtes Mauerwerk

Fehlende Fugen oder undichtes Mauerwerk können dazu führen, dass Abgase oder Feuchtigkeit in die Bausubstanz gelangen. Die Ursache muss fachgerecht beurteilt werden.

Sanierter bestehender Schornstein mit neuer Edelstahl-Abgasleitung für eine Heizungsanlage
04

Neue Heizung – passt der Schornstein noch?

Moderne Heizsysteme arbeiten mit anderen Abgastemperaturen. Häufig muss der bestehende Schornstein mit einer passenden Abgasleitung an die neue Heizung angepasst werden.

Ursache verstehen

Warum alte Schornsteine mit moderner Technik Probleme bekommen können.

Moderne Heizungsanlagen arbeiten häufig mit deutlich niedrigeren Abgastemperaturen. Ist der vorhandene Schornsteinquerschnitt dafür zu groß, kühlen die Abgase stärker ab. Feuchtigkeit und Kondensat können in den Schacht und das Mauerwerk eindringen.

Aber auch Alterung, thermische Belastungen, Rußbrände, beschädigte Fugen oder defekte Innenrohre können eine Sanierung erforderlich machen. Deshalb prüfen wir zuerst die Ursache – und wählen erst danach das Verfahren.

Sanierungsverfahren und Systeme

Es gibt nicht die eine Lösung. Es gibt die technisch richtige Lösung.

Nicht jeder Schornstein benötigt dieselbe Maßnahme. Je nach Zustand, Feuerstätte, Brennstoff und Betriebsweise wählen wir das passende Sanierungssystem oder Verfahren. Entscheidend ist nicht das Produkt, sondern eine dauerhaft sichere Funktion.

_01Edelstahlrohr für eine Kaminsanierung

Die vielseitige Lösung

Edelstahlrohr

Edelstahl eignet sich für viele Feuerstätten und Brennstoffe. Das geringe Gewicht, die flexible Verarbeitung und die große Auswahl an zugelassenen Systemen machen es zu einer häufig eingesetzten Lösung bei der Kaminsanierung.

Geeignet für
viele Heizungen und Feuerstätten
Betriebsweise
trocken und feucht
Brennstoffe
fest, flüssig und gasförmig
Besonderheit
vielseitig und flexibel einsetzbar
_02Kunststoffrohr für die Abgasführung einer Brennwertheizung

Für moderne Brennwerttechnik

Kunststoffrohr

Kunststoff-Abgasleitungen werden vor allem bei Öl- und Gas-Brennwertgeräten eingesetzt. Sie sind für feuchte Betriebsweise und niedrige Abgastemperaturen ausgelegt und werden passend zur jeweiligen Heizungsanlage dimensioniert.

Geeignet für
Öl- und Gas-Brennwertgeräte
Betriebsweise
feucht
Temperatur
niedrige Abgastemperaturen
Besonderheit
leicht und korrosionsbeständig
_03Keramisches Innenrohr aus Keramik oder Schamotte für eine Schornsteinsanierung

Für hohe Beanspruchung und lange Lebensdauer

Keramische Systeme

Keramische Innenrohre umfassen je nach System Keramik- oder Schamottewerkstoffe. Sie sind korrosionsbeständig, temperaturfest und für viele Brennstoffe geeignet. Welche Ausführung eingesetzt wird, richtet sich nach Feuerstätte, Betriebsweise und Zulassung.

Werkstoff
Keramik oder Schamotte
Betriebsweise
trocken und feucht, je nach System
Brennstoffe
fest, flüssig und gasförmig
Besonderheit
hohe Beständigkeit und lange Lebensdauer
_04Fräswerkzeug zum Entfernen einer alten Innenabdichtung oder eines bestehenden Innenrohrs

Wenn alte Innenabdichtungen oder Innenrohre entfernt werden müssen

Kaminfräsen

Beim Kaminfräsen wird nicht der gemauerte Schornsteinschacht oder der Mantelstein bearbeitet. Diese Bauteile bilden die brandschutztechnisch erforderliche Schornsteinhülle und dürfen nicht geschwächt werden. Gefräst werden ausschließlich vorhandene Innenabdichtungen oder alte Innenrohre, um den ursprünglichen Mauerwerksquerschnitt wieder freizulegen. Anschließend kann ein neues, technisch passendes Innenrohr eingebaut werden.

Einsatz
alte Innenabdichtungen oder Innenrohre entfernen
Ziel
ursprünglichen Mauerwerksquerschnitt wiederherstellen
Brandschutz
Schacht und Mantelstein bleiben unberührt
Anschließend
Einbau eines neuen Innenrohrs
_05AusnahmeverfahrenGeglättete Innenfläche eines Schornsteins nach einer Kamininnenabdichtung

Heute nur noch in Ausnahmefällen

Innenabdichtung

Bei einer Innenabdichtung werden undichte Fugen und poröse Flächen im Schornstein von innen mit Leichtbeton verpresst. Das Verfahren eignet sich nur für trockene Betriebsweise. Bei modernen Feuerstätten mit niedrigen Abgastemperaturen kann erneut Feuchtigkeit entstehen. Deshalb empfehlen wir heute überwiegend Edelstahl- oder keramische Systeme.

Einsatz
undichte Fugen und poröses Mauerwerk
Betriebsweise
nur trocken
Grenze
nicht für dauerhaft feuchten Betrieb
Empfehlung
nur nach sorgfältiger Einzelfallprüfung

Technisch richtig geplant

So entsteht eine Sanierung, die dauerhaft funktioniert.

Ein Rohr einzuziehen ist nur der sichtbare Teil. Entscheidend ist, dass Bestand, Feuerstätte, Querschnitt und Betriebsweise zusammenpassen.

01

Bestand prüfen

Wir betrachten Schacht, Mauerwerk, Anschlüsse und Kaminkopf. Bei Bedarf schafft eine Kamerabefahrung Klarheit über den inneren Zustand.

02

Feuerstätte und Betrieb erfassen

Brennstoff, Leistung, Abgastemperatur und Betriebsweise bestimmen, welches Rohrsystem technisch geeignet ist.

03

Querschnitt berechnen

Der neue Abgasweg wird nicht nach Gefühl dimensioniert. Querschnitt und Ausführung müssen zur Feuerstätte und zur wirksamen Höhe passen.

04

Schornsteinfeger einbinden

Wir stimmen die geplante Ausführung frühzeitig mit dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ab.

Gezielt statt pauschal

Manchmal reicht eine ergänzende Maßnahme.

Kaminkopf erneuern

Liegt der Schaden vor allem oberhalb des Daches, kann die Erneuerung des Kaminkopfes die richtige Maßnahme sein.

Kaminverlängerung

Bei reinen Zugproblemen ist nicht automatisch eine vollständige Sanierung erforderlich. Manchmal hilft eine fachgerecht geplante Verlängerung.

Anschlüsse anpassen

Bei einem Wechsel der Feuerstätte können neue Anschlüsse oder Reinigungsöffnungen erforderlich sein, ohne dass der gesamte Schornstein erneuert werden muss.

Klarer Ablauf

Von der Ursache zur passenden Sanierung.

  1. 01

    Erstgespräch

    Wir klären Schadensbild, Nutzung und geplante Feuerstätte oder Heizung.

  2. 02

    Besichtigung

    Wir prüfen den Schornstein vor Ort und bei Bedarf mit der Kaminkamera.

  3. 03

    Technische Planung

    Wir legen Verfahren, Material, Querschnitt und Anschlüsse fest.

  4. 04

    Abstimmung

    Die geplante Ausführung wird mit dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abgestimmt.

  5. 05

    Angebot

    Sie erhalten eine nachvollziehbare Lösung mit klar beschriebenem Leistungsumfang.

  6. 06

    Sanierung

    Unsere eigenen Montageteams setzen die Arbeiten sauber und fachgerecht um.

Warum Stadter?

Prüfen. Planen. Sauber umsetzen.

Seit 2009Schornstein- und Abgastechnik
10.000+realisierte Projekte
Meisterbetriebtechnische Planung mit Verantwortung
Eigene TeamsMontage durch erfahrene Fachkräfte

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur Kaminsanierung.

Wann ist eine Kaminsanierung notwendig?

Typische Gründe sind Undichtigkeiten, Risse, beschädigte Innenrohre, Versottung, Feuchtigkeit oder die Anpassung an eine neue Feuerstätte beziehungsweise Heizungsanlage. Ob eine vollständige Sanierung nötig ist, entscheidet sich erst nach Prüfung des Bestands.

Was kostet eine Kaminsanierung?

Die Kosten hängen unter anderem vom Zustand des Schornsteins, der Höhe, dem benötigten Sanierungssystem und dem Aufwand vor Ort ab. Eine einfache Kaminsanierung mit einem neuen Innenrohr beginnt häufig bei etwa 2.000 €. Umfangreichere Sanierungen mit zusätzlichen Arbeiten am Schornstein oder Kaminkopf liegen oft im Bereich von 3.000 bis 5.000 € oder darüber. Nach einer Besichtigung erstellen wir Ihnen ein transparentes und nachvollziehbares Angebot.

Wie wird ein Schornstein saniert?

Häufig wird ein passendes Abgasrohr aus Edelstahl, Kunststoff oder einem keramischen Werkstoff in den vorhandenen Schacht eingebracht. Muss eine alte Innenabdichtung oder ein bestehendes Innenrohr entfernt werden, kann dies unter bestimmten Voraussetzungen durch Ausfräsen erfolgen. Der gemauerte Schacht beziehungsweise der Mantelstein selbst wird dabei nicht bearbeitet. Eine Innenabdichtung kommt heute nur noch in geeigneten Ausnahmefällen infrage.

Welches Sanierungssystem ist das richtige?

Das hängt von Feuerstätte, Brennstoff, Abgastemperatur, Betriebsweise, Druckklasse und Zustand des Schachtes ab. Es gibt keine Standardlösung für jeden Schornstein, sondern nur das technisch passende System für den konkreten Einsatz.

Wann muss ein Schornstein aufgefräst werden?

Kaminfräsen kann erforderlich sein, wenn eine vorhandene Leichtbetonschale bzw. Innenabdichtung oder ein altes Innenrohr entfernt werden muss, um den ursprünglichen Mauerwerksquerschnitt wiederherzustellen. Der gemauerte Schornsteinschacht beziehungsweise der Mantelstein selbst wird dabei nicht bearbeitet, da diese Bauteile die brandschutztechnisch erforderliche Schornsteinhülle bilden. Anschließend kann ein neues, passend dimensioniertes Innenrohr eingebaut werden.

Warum wird eine Innenabdichtung heute nur noch selten empfohlen?

Eine Innenabdichtung ist grundsätzlich nur für trockene Betriebsweise geeignet. Moderne Heizungen und Feuerstätten arbeiten häufig mit niedrigeren Abgastemperaturen, wodurch Feuchtigkeit oder Kondensat entstehen kann. In solchen Fällen sind Edelstahl- oder keramische Systeme meist die dauerhaft sicherere Lösung.

Wie lange dauert eine Kaminsanierung?

Eine typische Rohrsanierung kann häufig innerhalb eines Arbeitstages ausgeführt werden. Umfangreichere Arbeiten am Schacht, an Anschlüssen oder am Kaminkopf benötigen entsprechend mehr Zeit.

Kann eine neue Heizung an einen alten Schornstein angeschlossen werden?

Oft ja, allerdings muss der vorhandene Schornstein auf die niedrigeren Abgastemperaturen und die entstehende Feuchtigkeit abgestimmt werden. Häufig ist dafür eine geeignete Abgasleitung im bestehenden Schacht erforderlich.

Was ist Versottung?

Versottung entsteht, wenn Feuchtigkeit und Verbrennungsrückstände in den Schornsteinquerschnitt oder das Mauerwerk eindringen. Mögliche Folgen sind braune Flecken, unangenehmer Geruch und Schäden an der Bausubstanz.

Muss der Schornsteinfeger eingebunden werden?

Ja. Die geplante Abgasanlage sollte vor der Ausführung mit dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden. Nach Fertigstellung erfolgt die erforderliche Prüfung und Abnahme.

Ihr nächster Schritt

Lassen Sie uns zuerst klären, was Ihr Schornstein wirklich braucht.

Senden Sie uns einige Informationen und Fotos. Unser Projektteam prüft Ihr Vorhaben persönlich.